Umwelt

Flächenknappheit in Freiburg


Gegenwärtig finden Diskussionen über den Flächenverbrauch in Freiburg statt, vor allem in Bezug auf Wohnraum, SC-Stadion, Flugplatz etc. Die Flächen sind knapp und Freiburg wächst. Aber Freiburg wächst nicht nur, es wird auch fortwährend aufgewertet. Der Trend führt dahin, dass Freiburg eine aufgehübschte Stadt wird, in der zu leben sich nur noch Besserverdienende leisten können: größer, attraktiver und grüner, dabei aber so beschaulich wie möglich.

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freiburg badenova atom

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Badenova und atom

Badenova und atom
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Veranstaltung : Freiburg und die badenova – verdient der „Konzern“ Stadt Freiburg an der Atomindustrie?

 

Referentin: Dr. Eva Stegen

 

Ist die „Green City“ beim Atomausstieg zu träge?Ist die „Green City“ beim Atomausstieg zu träge?Do., 12. Mai 2011, 20 Uhr, Café Velo (Hauptbahnhof)

Noch bis 2015 mit Atomstrom?

Im vergangenen Jahr haben die StadträtInnen der Grünen Alternativen Freiburg (GAF) beantragt, dass der „Konzern“ Stadt (Stadt Freiburg plus alle Unternehmungen) ihre Beziehungen zur Atomindustrie beendet. Dieser Vorschlag wurde mit großer Mehrheit des Gemeinderats abgelehnt. Seit dem verheerenden GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima sind die großen Fraktionen des Gemeinderats auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Jetzt soll ein „schnellstmöglicher“ Ausstieg geschafft werden.

Dieses „schnellstmöglich“ wird jetzt als ein „weiter so“ aufgefasst. Seit 1986 gibt es bereits einen gemeinderätlichen Beschluss, der den Ausstieg aus der Atomindustrie fordert. Aber erst der Druck der Bevölkerung scheint einen wahrhaftigen Ausstieg zu ermöglichen!

Die Menschen in Freiburg haben viele Möglichkeiten, den Ausstieg ihrer Stadt und ihres Energieversorgers aus dem Geschäft mit der Atomenergie zu beschleunigen. Wir möchten an diesem Abend Denkanstöße liefern und Ansatzpunkte aufzeigen, an denen kleine Hebel große Wirkungen entfalten können. Thema: "Handwerkszeug zur Ökologisierung meines Stromversorgers in Freiburg"

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atomveranstaltngeva

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Jetzt gemeinsam gegen Atomstrom?

Die Atomdebatte steht zurzeit im Fokus der Politik und jeder versucht schneller als der andere, Abstand von dieser Technologie zu nehmen, egal wie unbeholfen es scheint.

Am offensichtlichsten ist das bei Bundes- und Landesregierung: Hier will man nichts mehr vom eigenen Geschwätz von gestern wissen.
Aber Atomenergie ist auch ein kommunales Thema. Der „Konzern“ Stadt Freiburg unterstützt durch Bezug von und Handel mit Atomstrom die Atomindustrie.

Deshalb hatten wir im Oktober 2010 den Ausstieg aus der Atomenergie gefordert und dem Gemeinderat einen Antrag zum Beschluss vorgelegt. In diesem forderten wir, dass die Stadt Freiburg in allen ihren Einflussbereichen einen kompletten Ausstieg aus der Atomenergie vollzieht und darauf hinwirkt, dass badenova vor 2015 atomstromfrei wird.
Kaum zu glauben, aber auch die Freiburger Fraktionen von Junges Freiburg/Die Grünen und SPD wollten zu diesem Zeitpunkt weiterhin Geschäfte mit der Atomenergie machen.

Nun fordern Junges Freiburg/Die Grünen das, was sie eben noch abgelehnt haben. Wir begrüßen diesen Sinneswandel hin zu einer atomstromfreien Politik, hätten uns aber gewünscht, dass dieser früher gekommen wäre, denn nur so kann eine glaubwürdige Anti-Atom-Politik gemacht werden.

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Bugi50 und freunde

Bugi50 und freunde
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„Konzern“ Stadt Freiburg. Sofortiger Ausstieg aus der Kernenergie gefordert

 

Sofortiger Ausstieg aus der Atomkraft


Grün/Schwarz/Rot/Gelb AtomlobbyGrün/Schwarz/Rot/Gelb AtomlobbyNach dem Erdbeben, Tsunami und nuklearem Ausnahmezustand, der große Teile von Japan getroffen hat, sind natürlich unsere Gedanken bei den Menschen, die von diesen Katastrophen betroffen sind.


Die Ereignisse in Japan haben in vielen Ländern die Diskussion über die Sicherheit der Atomkraftenergie bzw. der Atomkraftwerke wieder in den Fokus gerückt. Die Situation in mehreren japanischen AKW zeigen deutlich, dass diese Energieform nie sicher sein kann und das Risiko, das in dieser Form der Energiegewinnung steckt, zu hoch ist.

In dieser Debatte wird sich ausschließlich auf die Folgen eines GAU bezogen, was angesichts der Ereignisse in Japan auch nachvollziehbar ist. „Es ist aber wichtig, daran zu erinnern, dass die „normale“ Nutzung dieser Technologie täglich sowohl Menschen wie auch Umwelt vergiftet, vom Bergbau bis hin zur Entsorgung des Atommülls“, betont Coinneach McCabe

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Doch Atomstrombezug beim "Konzern" Stadt

Doch Atomstrombezug beim "Konzern" Stadt

Badenova: Atomstromanteil an nicht-private Kunden beträgt mehr als das doppelte des von Badenova bezogenen Strom-Mixes

Ein konsequenter Ausstieg aus der Kernkraft gefordert


Letzten Oktober war die Atomenergie Thema im Gemeinderat. Damals hatte der Gemeinderat beschlossen, „einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomindustrie“ zu schaffen. Daraufhin hat die Grüne Alternative Freiburg beantragt, diesen Beschluss konsequent umzusetzen, und dass die Stadt Freiburg in allen ihren Handlungsbereichen atomstromfrei sein soll. Dieser Antrag wurde von der großen Mehrheit abgelehnt. Damals behauptete Oberbürgermeister Salomon, dass dies schon so sei, dass also in keinem Bereich mehr Atomstrom bezogen wird. Nun hat sich in der Antwort auf die gestellte Anfrage bezüglich der Atomstromfreiheit das „alle“ Bereiche in ein „nahezu alle“ Bereiche verändert.

Dass die große Mehrheit der städtischen Handlungsbereiche der Stadt als atomstromfrei gilt, kann aber nicht beruhigend sein. In der beantworteten Anfrage kam noch eine Statistik (Statistik von 2009) zum Vorschein: Beim Gesamtmix, der von Badenova bezogen wurde, lag der Anteil der Kernenergie bei 8,6%, aber von dem Mix, der an nicht-private Kunden verkauft wurde, sprang der Kernenergieanteil auf 18,0%.
„Hier ist ein klarer Rechentrick im Spiel: Die atomstromfreien Tarife werden geschaffen, indem ein größerer Anteil an Atomstrom in andere Tarife gespeist wird. Dadurch erscheinen diese sogenannten atomstromfreien Tarife als Schönfärberei.“, bemängelt Monika Stein.

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kernkraft herzjesu

kernkraft herzjesu
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atom hrzjesu

atom hrzjesuKernkraft in Freiburg
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Sportplatz auf den Kartauswiesen

Es läuft zurzeit nicht rund zwischen Stadtverwaltung und Universität, denn gerade steht das Thema „Öko“-Sportplatz auf der Agenda.

Im Jahr 2006 drückte der damalige Rektor der Universität zusammen mit OB Salomon den Bau des Sportplatzes im Landschaftsschutzgebiet durch.

Der kürzlich eingerichtete Sportplatz der Universität trocknete jedoch wegen Wassermangels aus und ist unbespielbar.

Das Problem kann jedoch nicht so leicht gelöst werden, da das Areal seit den 50er Jahren naturschutzrechtlich eingestuft ist. Über die Jahre wurden diese Bestimmungen verschärft, bis der jetzige Status vom Landschaftsschutzgebiet erreicht wurde.

Dazu gehört u.a. das Verbot von Maßnahmen, die sich auf den Wasserhaushalt auswirken. Diese Bestimmung existierte bereits vor der Einrichtung des Sportplatzes.

Auf den ersten Blick scheint es pingelig zu sein, bei vollendeten Tatsachen und Baukosten von bereits über 300.000 € die Einhaltung der Naturschutzbestimmungen zu verlangen.

Doch liegt der Fehler hier nicht in den Schutzbestimmungen, sondern darin, in ein Schutzgebiet eine sportliche Anlage dieser Art zu bauen.

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Antrag der GAF zum Atomausstieg wurde vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt

In der letzten Gemeinderatssitzung haben die Fraktionen von Junges Freiburg/Die Grünen und SPD sowie CDU, FDP, Freie Wähler den Anti-Atom-Antrag der GAF abgelehnt. Ziel des Antrags war, dass die Stadt Freiburg, alle städtischen Gesellschaften, alle Gesellschaften mit städtischer Beteiligung und die Eigenbetriebe jetzt und zukünftig keinen Atomstrom beziehen.

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Ökologisch muss sozial sein

40 % weniger CO2 ist das Ziel des Klimaschutz-Konzeptes. In dieses Konzept gehören nicht nur Sanierungsmaßnahmen und eine Verbesserung der Infrastruktur, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit.

Zurecht wird aber hinterfragt, wie gelungen die gegenwärtige PR-Kampagne Co2libri ist. Um überhaupt in die Nähe des 40%-Einsparungs-Ziels zu kommen, benötigt dieses Klimaschutz-Konzept nicht nur eine breite Akzeptanz in der Stadt, sondern auch die aktive Unterstützung in der Bevölkerung. Für die benötigte Unterstützung, und damit Beteiligung, wird allerdings mehr nötig sein, als eine PR-Kampagne.

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Freiburg und der Atomausstieg

 

Mit der Laufzeitverlängerung hat die Bundesregierung den Ausstieg vom Ausstieg beschlossen. Dass diese Entscheidung die hiesige Machtstruktur der Energieversorgung und deren Abhängigkeit von umweltschädlicher und gefährlicher Technologie zementiert, ist für einen großen Teil der Bevölkerung klar ersichtlich.

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