Umwelt

Verfälschte Information als Entscheidungsgrundlage

Kommenden Dienstag soll der Gemeinderat eine Entscheidung über den Platz der Alten Synagoge fällen. Grundlage dafür ist eine Vorlage, die Teile eines Gutachtens zusammenzufassen scheint, das sich mit den klimatischen Folgen der geplanten Umgestaltung auseinandersetzt. Der Gemeinderat soll also auf dieser Basis eine weitreichende Entscheidung treffen.

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Über Konventionen hinaus denken

Der Wald in Freiburg ist ein wichtiges Merkmal der Stadt und macht 42% der Fläche des Stadtgebietes aus. Der größte Teil wird von der Stadt Freiburg verwaltet, daher ist Freiburg eine der großen waldbesitzenden Kommunen in Deutschland. Wir nehmen den Wald am ehesten wegen seiner sozialen und kulturellen Bedeutung wahr, aber er hat auch einen ökologischen und ökonomischen Wert für die Stadt. Diese verschiedenen Aspekte stehen manchmal im Widerspruch zueinander, der über die Waldkonvention zu regeln versucht wird.

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EXPO 2010: "Bubble City, Bubble Life." Anfrage

 

Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO

 

EXPO 2010 “Better City - Better Life” in Shanghai

 

Green City: "Bubble City, Bubble Life."

 

 

Die Expo 2010 in Shanghai läuft unter dem Motto „Better City, Better Life“. Thematisiert werden verschiedene Herausforderungen für Städte, so z.B. nachhaltig für saubere Luft zu sorgen, effiziente Verkehrssystemen zu erstellen wie auch Abfall zu reduzieren. Es soll anhand von Beispielen dargestellt werden, wie Städte mit diesen Problemen zurechtkommen können.

Trotzdem können wir der EXPO nicht unkritisch gegenüberstehen. Die EXPO selbst ist grundsätzlich kein Beispiel für nachhaltige Entwicklung. Ein Beispiel dafür ist, dass von den 56 Pavillons, die gebaut werden, nur 4 langfristig bleiben werden, jeder Pavillon verbraucht eine große Menge an Bausubstanz sowie Elektronik. Ein Entsorgungsplan oder sogar Wiederverwendungskonzepte liegen nicht vor.

 

Die EXPO in Shanghai wird die teuerste, die es je gegeben hat. Es sieht so aus, als ob die ursprünglich angesetzten Kosten von circa 30 Milliarden Euro am Ende auf mehr als 40 Milliarden ansteigen werden.

Wie bei den Olympischen Spielen wurden auch für die EXPO viele Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, weil diese für das kommende Ereignis abgerissen werden. Proteste gegen diese Vorgehensweise werden unterbunden und die Betroffenen Repressionen ausgesetzt.

 

In Gegensatz zu den Olympischen Spielen soll die Kritik an der Menschenrechtssituation nicht thematisiert werden. Diese Nichtthematisierung ist in Frage zu stellen, da sich die Menschenrechtslage in China nicht verbessert hat.

 

Deswegen stellen wir die folgenden Fragen:

 

  • Wird die Situation von Menschenrechten von Seite der Freiburger Ausstellung bzw. Delegation thematisiert?

 

  • Wird sich die Freiburger Delegation mit Menschenrechts- als auch Umweltschutzgruppen treffen?

 

  • Liegt ein Plan, zumindest für Freiburg, für die Entsorgung oder Wiederverwendung der Ausstellungsmaterialien vor?

 

  • Werden Reisen nach Shanghai von der Stadt Freiburg in einem Minimum gehalten? Und wird dafür ein Umweltausgleich organisiert?

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„Schwarz“fahren in Green City

 

Diesen Samstag (27.02.2010 um 12:00 Uhr am Bertoldsbrunnen) lädt die Gruppe “Runder Tisch zu den Auswirkungen der Hartz-Gesetze in Freiburg” ein, zum „Schwarzfahren für das Sozialticket“.

Ziel dieser Aktion ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass viele Menschen aus finanziellen Gründen von der Nutzung des öffentlichen Verkehrs ausgeschlossen sind. In Freiburg haben wir zwar ein relativ gutes öffentliches Verkehrsnetz, die Nutzung aber ist nicht günstig. Vielen Menschen wird durch diese finanzielle Schranke das Recht auf Mobilität verweigert. Die Situation ist nicht neu: Die Leute mit niedrigem Einkommen, sei es durch Arbeitslosengeld II, niedrigem Lohn usw., sind gezwungen, in anderen wichtigen Lebensbereichen (Essen & Kleidung) zu sparen, um mobil sein zu können.

Anstatt jedoch anzuerkennen, dass der öffentliche Verkehr in Freiburg einfach zu teuer ist und über andere Finanzierungskonzepte nachzudenken, sind die Verantwortlichen erfinderisch in der Taktik des Verzögerns.

Wir halten es sowohl vom sozialen Standpunkt als auch aus der ökologischen Perspektive für notwendig, dass der öffentliche Verkehr von allen genutzt werden kann und setzen uns für die Einführung des Sozialtickets ein.

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Critical Mass

Hallo,

im Januar ist die CM mit 18 Radlern gefahren! Jetzt wo es wieder schön warm
geworden ist, werden's doch sicher wieder mehr...!
Kommt wieder massenhaft, es gibt wieder Spaß, Musik, Aktionen und das tolle
Gefühl auf autofreien Straßen in Freiburg zu radeln  ;-)))

Freitag, 26.02., 18:00 Uhr, Theatervorplatz

Bis Freitag!!!

Termin: 
Friday, 26. February 2010 - 18:00
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Grünes Rathaus?

In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir die Energieeffizienz-Strategie für städtische Gebäude diskutiert. Dabei war auch von einer “Verwaltungskonzentration” die Rede.

Hinter diesem Begriff steckt eigentlich der Wunsch nach einem neuen Rathaus. Der Gedanke dahinter ist, dass dies umweltfreundlich sei, weil durch einen Neubau Energie eingespart werden könne. Es stimmt, dass ein Neubau energieeffizienter ist, aber die Rechnung ist etwas verkürzt. Nicht berücksichtigt wird die Auswirkung des Baus an sich auf die Umwelt sowie die Frage, was mit den alten Gebäuden passiert. Ein Neubau hat Auswirkungen auf unsere Umwelt und fängt immer mit einem großen CO2-Defizit an. Dieses kann über die Jahre wieder eingeholt werden, aber die alten Gebäude müssen trotzdem energetisch saniert werden. Vielleicht hat die Stadt dieses Problem dann abgegeben, trotzdem besteht es nach wie vor. Selbstverständlich ist die Einsparung von CO2 ein wichtiges Ziel, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Umweltpolitik mehr ist als das.

Ein neues Rathaus zu bauen, mit dem Argument des Umweltschutzes, ist daher nicht nachvollziehbar. Womöglich ist der Schutz der Umwelt nicht der wahre Grund für die Bestrebungen des OBs, ein neues Rathaus zu bauen.

 

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Luxusprojekt Stadttunnel

Der Stadttunnel soll geplant werden, um die Belastung, die durch die B31 erzeugt wird, abzumildern. Dafür soll jetzt, in Zeiten der finanziellen Not, 5 Mio. aus der Stadtkasse in diese 310 Millionen Euro-Maßnahme fließen . Dass dieses Projekt ein Wunschkonzert in einem Luftschloss ist, stört diejenigen nicht weiter , die so von der Idee begeistert sind, dass sie die Realität aus dem Blick verlieren.

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Atom Bohrung : Freiburger Konzerthaus

wo: Freiburger Konzerthaus

Am Samstag 18.7.2009, wird es in Freiburg erstmals "Atom-Bohrungen" geben. Eine Gruppe von UmweltschützerInnen aus Gorleben wird ab 10 Uhr beim Freiburger Konzerthaus auf das ungelöste Atommüllproblem aufmerksam machen.

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