Bürgerrechte

Kosovo-Roma zwischen Flucht und Abschiebung - Was erwartet die Freiburger Roma im Kosovo?


Dr. Karin Waringo (Chachipe e.V.))

11. März 2010,  20:00 Uhr

Haus der Jugend, Uhlandstraße 2

Am 27. April wird sich der Gemeinderat der Stadt Freiburg mit der Situation der Freiburger Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo befassen. Aus diesem Anlass veranstalten wir eine Informationsreihe zur Situation der Roma im Kosovo.

1999 kam es am Ende des Kosovokrieges zu „ethnischen Säuberungen“, bei denen Roma und andere Minderheiten gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Einige von ihnen haben sich in Freiburg niedergelassen und trotz Widrigkeiten eine neue Existenz aufgebaut. Ihnen droht nun, mit dem Abschluss eines sogenannten Rückübernahmeabkommens zwischen der Bundesregierung und der Regierung Kosovos, die Abschiebung nach Kosovo, ein Land, das viele von ihnen gar nicht kennen, und in dem sie nicht willkommen sind. Diese Situation betrifft eine Gruppe von mehr als 600 Roma, bei denen mehr als die Hälfte akut von Abschiebung bedroht sind.

Um darüber zu berichten, was die Roma im Kosovo erwartet, haben wir Dr. Karin Waringo von der Menschenrechtsvereinigung Chachipe eingeladen. Chachipe setzt sich für die Rechte der Roma im Kosovo ein und beschäftigt sich auch mit der Lage der Flüchtlinge in Europa.

 

 

Karin Waringo ist promovierte Politikwissenschaftlerin. Als Wissenschaftlerin und Journalistin hat sie sich auf die Lage in Südosteuropa spezialisiert. Sie arbeitete für mehrere europäische Romaorganisationen und leitet heute den Verein Chachipe, der sich international für die Rechte der Roma einsetzt.

 

 

www.romarights.wordpress.com

 

Kosovo-Roma zwischen Flucht und Abschiebung - Was erwartet die Freiburger Roma im Kosovo?

Kosovo-Roma zwischen Flucht und Abschiebung

Was erwartet die Freiburger Roma im Kosovo?

Dr. Karin Waringo (Chachipe e.V.)

11. März 2010

Termin: 
Thursday, 11. March 2010 - 20:00 - 22:00

Antiziganistische Zustände – Einführung in Geschichte, Gegenwart und Kritik des Antiziganismus

Donnerstag, 25.02.2010, VHS im Schwarzen Kloster Freiburg, 20.00 Uhr

Markus End

 

In der nächsten Zeit laufen mehrere hundert BewohnerInnen der Stadt Freiburg Gefahr, gezwungen zu werden, Freiburg zu verlassen. Sie sind bedroht, in ein Land abgeschoben zu werden, das viele von ihnen nicht kennen und in dem sie keine Zukunftsperspektive haben.

Diese Situation betrifft eine Gruppe von mehr als 600 Roma, bei denen mehr als die Hälfte akut von Abschiebung bedroht sind. Die kosovarischen Roma waren vor mehr als 10 Jahren durch „ethnische Säuberungen“ gezwungen, aus dem Kosovo zu flüchten. Auch in Freiburg haben seitdem kosovarische Roma Zuflucht gefunden. Nun will die Bundesrepublik Deutschland diese Menschen in den Kosovo abschieben, wo diese keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt haben werden und außerdem weiterer Verfolgung ausgesetzt sind.

Dieses Schicksal resultiert aus der Diskriminierung, die Menschen erleben, die als sogenannte „Zigeuner“ identifiziert werden. Aus diesem Anlass haben wir beschlossen, den Bereich „Antiziganismus“ näher zu betrachten. Eine Reihe von Veranstaltungen zum Themenkomplex „Antiziganismus“ wird hierbei den Anfang bilden.

 

Markus End, Mitherausgeber des im April 2009 beim Unrast Verlag in Münster erschienenen Sammelbandes „Antiziganistische Zustände – Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“, wird sich bei der Veranstaltung zunächst durch eine kurze Einleitung dem Thema „Antiziganismus“ nähern. Darauf folgend wird er sich begrifflich mit dem Phänomen befassen, um sich dann mit der Geschichte, Gegenwart und Kritik des „Antiziganismus“ auseinander zu setzen. In diesem also eher theoretischen Teil wird er sich vornehmlich der Bedeutung der Kategorien „Arbeit”, „Nation” und „Geschlecht” für die Virulenz antiziganistischer Stereotype und Bilder widmen. Nach der Auseinandersetzung auf der theoretischen Ebene schließt der Vortrag mit einer These zum Verhältnis von „Antiziganismus“ und Antisemitismus.

 

antiziganismus end

antiziganismus endAutoreninfo: Markus End hat Politikwissenschaft, VWL und Geschichte in Freiburg, Grenoble und Hamburg studiert. Er lebt in Berlin-Neukölln und promoviert am Zentrum für Antisemitismusforschung zu Semantiken des Antiziganismus. Zusammen mit Kathrin Herold und Yvonne Robel hat er den Sammelband „Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“ herausgegeben (Unrast-Verlag, Münster 2009).

vortrag antiziganismus end

vortrag antiziganismus endMarkus End, Mitherausgeber des im April 2009 beim Unrast Verlag in Münster erschienenen Sammelbandes „Antiziganistische Zustände – Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“, wird sich bei der Veranstaltung zunächst durch eine kurze Einleitung dem Thema „Antiziganismus“ nähern. Darauf folgend wird er sich begrifflich mit dem Phänomen befassen, um sich dann mit der Geschichte, Gegenwart und Kritik des „Antiziganismus“ auseinander zu setzen.

Antiziganistische Zustände – Einführung in Geschichte, Gegenwart und Kritik des Antiziganismus

 

Donnerstag, 25.02.2010, Volkshochschule Freiburg, 20.00 Uhr

Markus End

 

 

Termin: 
Thursday, 25. February 2010 - 20:00 - 22:00

Forderung nach Kehrtwende in städtischer Wagenplatzpolitik

Stadt räumt Versäumnis ein

 

Alternative Wohnformen sollen nicht kriminalisiert werden

 

Die Grüne Alternative Freiburg begrüßt die Entscheidung der Stadtverwaltung, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit alternativen Wohnformen in Freiburg beschäftigt. Bedauerlich ist allerdings, dass sich die Stadt bereits vor vier Jahren zu diesem Schritt verpflichtet hat und erst jetzt, nach mehrmaligen Aufforderungen ihrer Verpflichtung nachkommt. Wir sehen hier, dass viel zu viel Zeit versäumt wurde, während der eine andere Politik hätte entwickelt werden können. Besonders betroffen sind dabei natürlich die Menschen, die entschieden haben, in Wägen zu leben.

„Die Stadtpolitik ist bei diesem Thema geprägt von Unwissenheit, Vorurteilen und Intoleranz. Der Bedarf nach fachlichem Austausch der politisch Verantwortlichen ist längst überfällig und notwendig“, bemerkt Coinneach McCabe dazu.

Aller Wahrscheinlichkeit nach steht die polizeiliche Räumung des M1 Grundstücks und damit die Räumung des politischen Kunst-, Kultur- und Wagenplatzkollektivs „Kommando Rhino“ bevor.

Im Info Vauban des Stadtteilvereins vom Dezember wurde festgehalten, dass die überwiegende Mehrheit sich für eine Zwischennutzung durch das Wagenkollektiv aussprach. Doch die gemeinderätliche Mehrheit hat diese Lösung leider abgelehnt.

Es ist unser ausdrücklicher Wunsch, dass die BewohnerInnen dieses Stadtteils ernsthaft an der Gestaltung des Grundstücks beteiligt werden und die Menschen nicht in die Obdachlosigkeit getrieben werden.

„Wagenleben hat eine sehr lange Tradition, allerdings auch eine ebenso lange Tradition ihrer Diskriminierung. Es sollte daher endlich erkannt werden, dass das Leben in Wägen eine gesellschaftliche Realität ist und daher ermöglicht und nicht grundsätzlich verhindert werden“, begründet Monika Stein die Position der GAF.

Diese Situation lässt sich auch bei einem anderen Wagenkollektiv, dem der Schattenparker, beobachten. Der Vorstand hat jetzt einen Strafbefehl erhalten und ist wegen dieser Repression zurückgetreten. Das gefährdet natürlich die Existenz des Vereins und dadurch die weitere Existenz des Wagenkollektivs. „Die Repression hier ist als politisch motiviert zu bewerten. Gesetze sollten aber nicht angewendet werden, um Meinungsfreiheit einzuschränken“, sagt Coinneach McCabe. Der Anlass dieses Strafbefehls war eine Demonstration gegen die 24.000 €, welche die Schattenparker zahlen müssen, da die Stadt ihre Wohnungen für 3 Monate beschlagnahmt hatte und damit der Obdachlosigkeit preisgegeben hatte. Das kann einem zu denken geben.

Wir hoffen, dass durch die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema alternative Wohnformen eine Kehrtwende weg von einer repressiven hin zu einer offenen Politik in Bezug auf Wagenleben vollzogen wird.

 


Offener Brief: Wagenkollektiv Rhino, Vauban und Antwort

 

Verwaltungsspitze macht ihre Hausaufgaben nicht

Am vergangenen Samstag fand eine Demonstration in der Innenstadt statt, bei der es um die Situation des besetzten Platzes M1 im Vauban ging. Dort steht das politische Kunst-, Kultur- und Wagenkollektiv Rhino.

Die Menschen, die in diesem Kollektiv wohnen, müssen befürchten, bei eisigen Temperaturen geräumt und in die Obdachlosigkeit getrieben zu werden. In diesem Fall zeigt sich erneut, wie die Verwaltung durch Verweigerung lösungsorientierter Kommunikation und mangelnde Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils einen Konflikt massiv verstärkt.

Bereits 2006 hat sich die Stadtverwaltung verpflichtet, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit dem Wagenleben in Freiburg befassen soll. Dieser Verpflichtung kam sie jedoch nicht nach. Das Ergebnis des Verschleppens ist ein enormer Zeitdruck, unter dem eine konstruktive Problemlösung nicht zu erwarten ist. Die Leidtragenden dabei sind Menschen, die in der Stadtpolitik anscheinend keine Lobby haben.

Wir fordern daher die Stadtverwaltung und explizit den Oberbürgermeister auf, seiner durch Vertragsunterzeichnung eingegangenen Verpflichtung endlich nachzukommen.

 

Offener Brief: Wagenkollektiv Rhino, Vauban

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

die Nutzung des Eingangsbereichs vom Vauban beinhaltet ein großes Konfliktpotential für die Stadt. Ein Konflikt besteht darin, dass die von der Verwaltung vorgeschlagene Nutzung dieses Geländes für die Stadtteil-BewohnerInnen nach wie vor umstritten ist.

Ein weiterer bezieht sich auf die Situation des WagenbewohnerInnenkollektivs „Kommando Rhino“, das, wie Sie schon wissen, seit geraumer Zeit das Gelände besetzt.

Der Fokus diesen Schreibens liegt auf der Situation des Wagenkollektivs.

 

Die gegenwärtige Situation ist die, dass Anfang nächsten Jahres dieses Gelände geräumt werden soll, um den beginnenden Bauarbeiten Platz zu machen. Die BewohnerInnen dieses Geländes sollen es verlassen, obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Alternative für sie besteht. Dadurch wird diese Gruppe nicht aus der Welt geschafft, sondern verdrängt, von einem Standort zum nächsten. Dass das keine Lösung ist, versteht sich von selbst.

 

Die Situation ist bekannt und wir haben die Erfahrung gemacht, auch durch die Auseinandersetzung zwischen Stadtverwaltung und SchattenparkerInnen von 2003 bis 2006, dass es sich lohnt, konstruktiv an die Situation heran zu gehen. Es wäre unverantwortlich, einfach auf Konfrontationskurs zu gehen, wenn es vermeidbar ist.

Es muss auch betont werden, dass es sich bei den BewohnerInnen der Schattenparker und Kommando Rhino, obwohl beide in Wagen leben und einander Solidarität zeigen, um zwei völlig unterschiedliche Gruppen handelt.

 

Im Mietvertrag, der zwischen den Schattenparkern und der Stadt Freiburg abgeschlossen wurde, hat die Verwaltung die Verantwortung dafür übernommen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die über die Situation von Wagenkollektiven in der Stadt diskutiert. Das liegt im Interesse der Stadt, denn es gibt Menschen, die in Wagen leben und es wird auch immer Menschen geben, die sich dafür entscheiden, in mobilen statt festen Wohnungen zu leben. Es wäre demnach sinnvoll, sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinander zu setzen, statt die Existenz zu leugnen.

Wir erwarten von der Stadtverwaltung, dass sie sich ihrer Verantwortung stellt und endlich eine Gruppe zu diesem Thema einberuft.

 

Da wir davon ausgehen, dass diese „Arbeitsgruppe“, wie vereinbart, einberufen wird, können wir nicht hinnehmen, dass während dieser Zeit ein Wagenkollektiv geräumt wird. Die Verantwortung, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen und Lösungen zu konzipieren, besteht seit 2006. Dass dieser Prozess verschleppt wurde, liegt in der Verantwortung der Stadt.

Daher fordern wir, dass keine Zwangsräumung der BewohnerInnen des Vauban Geländes stattfindet, bis diese Gruppe ihre Arbeit aufnimmt und anfängt, ein Konzept zu erarbeiten. Für den Fall, dass es wirklich nötig ist, dieses Geländer zu verlassen, soll den BewohnerInnen ein Alternativangebot gemacht werden.

 

Es muss auch noch mal betont werden, dass für das Geländer, das gerade geräumt werden soll, kein Konzept der Stadt vorliegt, das bei den BewohnerInnen des Stadtteils Akzeptanz findet. Der Konflikt ist vorprogrammiert, wenn Sie, Herr Oberbürgermeister, an Ihrem Konzept festhalten, ein unerwünschtes Gebäude zu errichten und eine Gruppe zu verdrängen, die keinen anderen Ort hat. Wir fordern Sie daher auf – im Interesse unserer Stadt – , diesem Anliegen mehr Zeit zu widmen und zusammen mit den BewohnerInnen ein akzeptables Konzept für dieses Gelände zu finden. Ebenso muss endlich, wie vereinbart, die Situation von WagenbewohnerInnen in Freiburg diskutiert werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Coinneach McCabe

 

 

Brief geht an die Fraktionen im Gemeinderat sowie an die lokale Presse

Aufruf zur Demonstration gegen Abschiebung

Offenheit und Liberalität darf keine Floskel werden

„DEMONSTRATION gegen ABSCHIEBUNGEN",  am 5. Dezember 2009, um 13.00 Uhr in Freiburg, auf dem Platz
vor der Johanneskirche

http://www.aktionbleiberecht.de/


Es besteht die Gefahr, dass in der nächsten Zeit mehrere hundert BewohnerInnen der Stadt Freiburg gezwungen sein werden, nicht nur
Freiburg, sondern Deutschland zu verlassen. Viele der Betroffenen sind hier geboren worden und für all diese Menschen ist Freiburg der
Lebensmittelpunkt. Unter den Betroffenen leben die meisten im Familienverbund, aber auch Alleinstehende sind betroffen, die genauso
unter der Ausweisung leiden.
So etwas passiert und es passiert aus dem Grund, weil diese Menschen Flüchtlinge sind. Flüchtlinge, die in Freiburg versucht haben, einen Ort zu finden, wo sie leben können, ohne staatlicher Willkür, Verfolgung, Folter oder Ausgrenzung ausgesetzt zu sein. Die Gründe für Verfolgung sind vielfältig, allerdings spielt häufig die ethnische Zugehörigkeit oder die Religionszugehörigkeit eine Rolle.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung sollte Kommunikation zwischen Polizei und DemonstrantInnen ermöglichen
Stadtverwaltung sollte Dialogbereitschaft nicht blockieren

Es ist mit großem Bedauern festzustellen, dass sich die Stadtverwaltung in der öffentlichen Wahrnehmung zu einer Verbots- und Bußgeldbehörde entwickelt hat. Wenn es ums Schlittschuhlaufen am Karlsplatz, um das Schlossbergfest, um das Abstellen von Fahrrädern am Bertoldsbrunnen, die Nutzung der Sternwaldwiese, um Alkoholkonsum usw. geht, so scheinen sich die angewandten Mittel der Stadtverwaltung stets auf Einschränkungen, Verbote und Strafe zu beschränken.

"Es entspricht unserer Vorstellung einer Stadtverwaltung, dass sich diese um eine Kooperation mit Menschen und Organisationen bemüht, um das Ausleben verschiedener Interessen zu ermöglichen. Doch wir mussten leider feststellen, dass dies nicht der Fall ist", sagt Stein. Wir haben uns über die letzten Jahre hinweg darum bemüht, dass die Stadtverwaltung mehr auf die Belange der BürgerInnen dieser Stadt eingeht, und dass sie sich aktiv daran beteiligt, Kompromisse zu finden, wo Konflikte auftauchen, so dass die unterschiedlichen Bedürfnisse der hier Lebenden respektiert werden. Wichtig ist hier das Prinzip, dass Freiheit auch immer die Freiheit der Anderen ist.

Wir stehen nicht immer hinter allen Belangen von jedem, der in dieser Stadt lebt, wir erkennen aber als selbstverständlich an, dass Bedürfnisse mit Respekt behandelt werden sollten und die Einstellung des Ermöglichens statt des Verhinderns Vorrang haben sollte. Besonders wichtig ist uns unser gegenwärtiges Anliegen: die freie Meinungsäußerung. Die angekündigte KTS-Demonstration "Mit autonomen Zentren antifaschistisch in die Zukunft!" entspricht nicht dem Interesse aller BürgerInnen dieser Stadt. Trotzdem sollte man erkennen können, dass es außerordentlich hilfreich ist, wenn im Voraus Gespräche zwischen DemonstrationsteilnehmerInnen und Polizei stattfinden können. Diese Gespräche sind im Interesse

der DemonstrantInnen, der Einsatzkräfte sowie auch der Menschen, die sich am Wochenende in der Stadt aufhalten werden. Schlicht gesagt, entspricht das dem öffentlichen Interesse und sollte dementsprechend auch im Interesse der Stadtverwaltung liegen. Stattdessen torpediert das Amt für Öffentliche Ordnung diese Gespräche.

"Wir begrüßen die Bereitschaft von DemonstrantInnen wie auch von der Polizei, für einen Dialog einzutreten, müssen allerdings mit großem Unverständnis zur Kenntnis nehmen, dass unsere Stadtverwaltung keinen Wert auf Dialog und Kommunikation legt", sagt McCabe.


Die Grüne Alternative Freiburg begrüßt den Umstand, dass Teile der Stadtverwaltung offen und konstruktiv mit den BürgerInnen unserer Stadt umgehen. Wir müssen allerdings mit Bedauern feststellen, dass ein nicht unbedeutender Teil dieser Behörde eine solche Vorgehensweise
augenscheinlich nicht für notwendig hält.

Stadt muss eine gerechtere Wohnpolitik betreiben

Polizei räumt Haus in der Kirchstraße 16

Hausbesetzung als eine Konsequenz unsozialer Politik

Stadt muss eine gerechtere Wohnpolitik betreiben


Heute früh hat die Polizei das Haus in der Kirchstraße - die "Freie
Antonia" - geräumt. Nachdem der Eigentümer des Hauses Strafanzeige gestellt
hatte, räumte die Polizei mit über 300 PolizistInnen das Haus.
"Dass die Polizei so übertrieben handelt, zeigt, dass sie jegliches Augenmaß
verloren hat", sagt Coinneach McCabe, der zwei Platzverweise von der
Polizei erhielt. "Es muss eine besser Kontrolle der Polizei geben, damit solch
willkürliche und unangemessene Maßnahmen nicht überhand nehmen."

Panikmache der Polizei lief ins Leere

Grüne Alternative Freiburg
im Freiburger Gemeinderat

Wie erwartet keine Gewalttaten von Seiten der Demonstration


Fehlinformationen der Polizei im Vorfeld führen zu Angst bei der Bevölkerung,
Kriegsstimmung und Verbarrikadierung vieler innenstädtischer Geschäfte

Wir unterstützen die Meinungsfreiheit gegen die NATO Feier

Wir begrüßen die Initiative eines Teils der Bündnis90/Die Grünen- Fraktion

CDU mangelt es an Demokratieverständnis

Für den 30.03.2009 wird in Freiburg zu einer Demonstration gegen die NATO Feier, die im südbadischen Raum stattfindet, aufgerufen. “Unser Hauptanliegen ist, dass die Meinungsfreiheit gewährleistet ist und dass es möglich ist, ohne unnötige Gefährdung durch die Polizei oder im Vorfeld versuchte Kriminalisierung zu demonstrieren ”, sagt Stadträtin Stein.