Hauptspalte

  • Millionen werden für das Prestige vergraben

    Letztes Jahr vor der Gemeinderatswahl war er ein großes Thema: Der Stadttunnel. Viele PolitikerInnen versprachen viel. Wir könnten das als Beispiel für übliche Wahlversprechen verbuchen, aber an diesem Plan hängt eine Rechnung: Rund 5 Millionen Euro hat dieser Spaß, also die Planung, die nicht umgesetzt werden wird, die Stadtkasse gekostet.

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  • Rede zur Dezernatsverteilung

    Herr OB,

     

    meine Damen und Herren,

     

    wenn ein zusätzliches Dezernat geschaffen wird, müssen die bisherigen Dezernate Inhalte abgeben.

    So weit, so allgemeingültig.

     

     

    Was uns an dieser uns heute vorliegenden Entscheidungsgrundlage stört, ist, dass die Dezernatsumgestaltung nur aufgrund eines Parteienproporzes geschehen soll, nicht aufgrund sachlicher und fachlicher Enstcheidungen.

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  • Offener Brief: „Viele Roma verlassen Freiburg wieder“ und unsere Anfrage vom 15.04.2010

     

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach,

     

    wir wenden uns an Sie bezüglich des Artikels in der Badischen Zeitung vom 08.07.2010 „Viele Roma verlassen Freiburg wieder“. Als erstes müssen wir Sie nochmals erinnern, dass wir am 15.04.2010 eine Anfrage zu diesem Thema gestellt haben, die noch nicht beantwortet ist. Wir sind von diesem Vorgehen enttäuscht und erwarten von Ihnen eine baldige Antwort auf diese Anfrage.

     

    Dem BZ- Artikel ist zu entnehmen, „Die Flüchtlingswelle sei abgeebbt, nachdem die Stadt auf Sachleistungen umgestellt habe, berichtet Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach.“

    Diese Aussage unterstellt, dass es für die Menschen keinen existenziellen Grund gab, hier Asyl zu suchen, und dass die Priorität das Erhalten von Bargeld sei. Dieses wird auch widergespiegelt in Kommentaren zum Artikel, ein Beispiel von vielen davon ist:

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  • Pressemitteilung

     

    Neuordnung der Dezernatszuschnitte muss fachlich fundiert vorgenommen werden

     

    Inhalte treten in den Hintergrund

     

    Regierungsbank sollte politische Verhältnisse im Gemeinderat widerspiegeln

     

     

    Zu Beginn des Jahres 2011 soll die Stadt Freiburg ein neues Baudezernat bekommen. In der nächsten Gemeinderatssitzung soll die Aufgabenverteilung innerhalb der Dezernate und die Zuständigkeit des neuen Dezernats beschlossen werden.

     

    Diese neue Verteilung ermöglicht den drei größten Fraktionen ein machtpolitisches Geschacher, bei dem leider die Inhalte zur Nebensache degradiert werden. Am widersinnigsten ist die Zuteilung des Vermessungsamtes zum Dezernat des Finanzbürgermeisters, statt es dem neu zu schaffenden Baudezernat zuzuordnen. Inhaltlich lässt sich diese Zuordnung nicht begründen, die Begründung lautet aber, es sei eine Kompensation für die Abtretung des Garten- und Tiefbauamtes.

    Coinneach McCabe betont: „Das Vermessungsamt ist ein Kernbestandteil eines seriösen Baudezernats. Ebenso gehört für Fachleute das Liegenschaftsamt in ein Baudezernat. Wenn Herr Neideck sein Schäufelchen abgeben musste, dann sollte er ein fachlich sinnvolles Förmchen als Entschädigung erhalten, um seine persönliche Empfindlichkeit zu besänftigen!“

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  • Verfälschte Information als Entscheidungsgrundlage

    Kommenden Dienstag soll der Gemeinderat eine Entscheidung über den Platz der Alten Synagoge fällen. Grundlage dafür ist eine Vorlage, die Teile eines Gutachtens zusammenzufassen scheint, das sich mit den klimatischen Folgen der geplanten Umgestaltung auseinandersetzt. Der Gemeinderat soll also auf dieser Basis eine weitreichende Entscheidung treffen.

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  • Wonnhalde 1a

    Die Geschichte dieses Hauses spiegelt die allgemeine Wohnungspolitik in Freiburg wider. Ende der 80er Jahre wurde dieses Haus von der Stadt Freiburg gekauft, um es privatwirtschaftlichen Spekulationen zu entziehen und Wohnraum für junge Menschen zu schaffen. Seitdem lässt die Stadt dieses Haus, das in einem maroden Zustand ist, verfallen. Anfangs war sie relativ offen gegenüber einer möglichen Genossenschaft, was sich aber verändert hat. Die Erkenntnis kam, dass die Stadtverwaltung selbst mit diesem Grundstück spekulieren könnte, denn das Grundstück ist einiges wert.

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  • Stadtverwaltung verhindert Entscheidungsprozess

    Stadtverwaltung verhindert Entscheidungsprozess

    Selektive Informationen aus machtpolitischem Kalkül

    Fruchtbare Diskussionskultur ist gefordert

    Mit Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, wie die Stadtverwaltung zu einzelnen Punkten aus der Organisationsuntersuchung des Amtes für Schule und Bildung öffentlich Stellung bezieht. Ausschnitte der Ergebnisse dieser Untersuchung, die nichtöffentlich im Hauptausschuss vorgestellt wurde, sind in Form eines Ausdrucks einer Powerpoint-Präsentation nichtöffentlich an einige Stadträtinnen und Stadträte gegangen. Das bedeutet dass diejenigen, die Kenntnis von dem Powerpoint-Ausdruck haben, unter Schweigepflicht gestellt sind.

    Einen Tag nach dieser Zusendung geht die Stadtverwaltung mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit, in der einzelne Aspekte gezielt herausgegriffen werden, um eine Verwaltungsumstrukturierung auf den Weg zu bringen.

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  • Deutsche Wahlkultur

    Am 18. Juli 2010 findet die Wahl zum MigrantInnenbeirat statt. Wie bei jeder Wahl zu diesem Gremium, und seinen Vorgängern, findet die Diskussion statt, wer wahlberechtigt ist. Dies ist eine Kernfrage der Integrationspolitik der Stadt, doch diese Diskussion wird unreflektiert geführt. Früher hieß es AusländerInnen, dann MigrantInnen und jetzt Menschen mit Migrationshintergrund. Es ist nicht nur ein Streit um Begrifflichkeiten, denn jede neue Definition bestimmt eine andere Gruppe, die sich zu integrieren hat. Das ist das, was Integrationspolitik eigentlich ist.

    Wenn man sich anschaut, was der Gegenbegriff innerhalb dieser Debatte ist, dann ist es ein seltsam konstant gebliebener Begriff des Deutschen.

    Aber was ist überhaupt deutsch? Wie sollen die „Integrationsbedürftigen“ deutsch werden? Die Anpassung an eine nicht existierende Leitkultur kann es nicht sein. Ebenso wenig kann es sein, dass durch die Wahl definiert wird, wer „echt“ deutsch ist und wer „die Anderen“ sind.

    Wir brauchen daher eine Politik, die auf soziale und kulturelle Umstände sowie auf Gleichberechtigung basiert und nicht eine ideologiegeladene Diskussion, die sich auf Nationalismus beruft.

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  • Über Konventionen hinaus denken

    Der Wald in Freiburg ist ein wichtiges Merkmal der Stadt und macht 42% der Fläche des Stadtgebietes aus. Der größte Teil wird von der Stadt Freiburg verwaltet, daher ist Freiburg eine der großen waldbesitzenden Kommunen in Deutschland. Wir nehmen den Wald am ehesten wegen seiner sozialen und kulturellen Bedeutung wahr, aber er hat auch einen ökologischen und ökonomischen Wert für die Stadt. Diese verschiedenen Aspekte stehen manchmal im Widerspruch zueinander, der über die Waldkonvention zu regeln versucht wird.

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  • Lebensqualität von Menschen mit Behinderung verbessern

    Der diesjährige Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung steht unter dem Motto "Inklusion - Dabei sein! Von Anfang an". Protesttag, weil auf vorhandene Missstände aufmerksam gemacht werden soll, die dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen immer noch auf Barrieren stoßen, die ihnen die Teilhabe am öffentlichen Leben erschweren oder diese ganz ausschließen.

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