Pressemitteilung - Wohnheimverwaltung führt Abschreckungspolitik ein

Sechsköpfige Familien auf 12 qm untergebracht, mangelnde sanitäre Anlagen

 

Gesundheitsamt benachrichtigt

 

Forderung nach menschenwürdigem Verhalten in der Wohnheim-Politik

 

 

Die bisherigen Verhältnisse in den Wohnheimen wurden von vielen über die Jahre hinweg kritisiert. Der Tenor war, und wurde geteilt von der Verwaltung wie auch Politik, dass die Zustände unzumutbar sind und dringend verbessert werden müssen. Zeitungsartikel und auch Briefe von Kreisen um die Wohnheime haben uns auf noch verschlechterte Zustände in den Wohnheimen aufmerksam gemacht. Durch diese Hinweise haben wir die gegenwärtigen Zustände in den Wohnheimen untersucht. Coinneach McCabe ist entsetzt: „Man weiß nicht wo mann mit der Kritik anfangen soll. Die Zustände sind schlicht abscheulich, es kann nicht sein, dass hier auf Kosten von Menschen eine inhumane Abschreckungpolitik betrieben wird.“

 

Die Stadt hat 4 Familien in Containern untergebracht. Der bauliche Zustand der Container ist mangelhaft. Sechsköpfige Familien leben auf 12 qm. Für die 24 BewohnerInnen, davon 15 Minderjährige, gibt es 1 Toilette - und 1 Dusche, die nicht abgetrennt ist vom Gemeinschaftsbereich. „Dass jemand auf die Idee kommt so Menschen unterbringen zu können, dafür fehlt uns jegliches Verständnis. Diese Umstände müssen sofort verändert werden und der dafür Verantwortliche muss das Vorgehen begründen“, fordert Monika Stein.

 

Aus diesem Anlass haben wir das Gesundheitsamt benachrichtigt und gebeten sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

 

Zuständig für diesen Bereich ist das Amt für Wohnraumversorgung. Die Einführung dieses Amtes war betrieben worden vor allem um Geld im Bereich der Flüchtlingswohnheime als auch Obdachlosen einzusparen. Coinneach McCabe dazu: „Dass die Schaffung dieses Amtes ein Fehler war, war von Anfang an klar. Im Endeffekt muss die Gemeinderatsmehrheit die Verantwortung für diese Situation tragen.“

 

Abschließend fordern die StadträtInnen der Grüne Alternative Freiburg, dass die Stadt Freiburg mindestens humanitäre Standards einführt bezüglich der Wohnsituation von allen Menschen. Es muss sofort Schluss sein mit der Abschreckungpolitik.

Trackback URL for this post:

http://www.ga-freiburg.net/trackback/230
AnhangGröße
anfrage wohnheim - april 2010205.47 KB
anfrage amt für wohnraumversorgung - okt 200989.71 KB
antwort amt für wohraumversorgung - feb 2010669.48 KB

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Presse

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.