Pressemitteilung

Geschlossen gegen rechte Gewalt

Alltagsrassismus muss auch in Freiburg bekämpft werden

Wir begrüßen sehr, dass für dieses Wochenende in Freiburg ein breites Bündnis zu einer Demonstration gegen Rechts aufgerufen hat. Ebenso finden wir es gut, dass der Freiburger Gemeinderat eine Resolution gegen Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt verabschieden will. Allerdings ist einiges an der Resolution und am Aufruf für die Demonstration halbherzig bzw unüberlegt. Auch in Südbaden – und auch in Freiburg – gibt es Neonazis und Strukturen, die diese unterstützen. Vorfälle der letzten Jahre belegen, dass diese oft nicht von staatlichen Stellen aufgedeckt wurden, sondern dass antifaschistische Gruppen diejenigen sind, die effektive Aufdeckung in diesem Bereich betreiben und dadurch zum Teil auch Gewalttaten verhindern konnten.
Die geplante Resolution des Freiburger Gemeinderats richtet sich auch gegen Rechtsextremismus.   Damit wird, wohl zum Teil unabsichtlich, die Extremismusdebatte bedient.


Sie versucht rechte und linke Politik vergleichbar zu machen, trägt aber zur Verharmlosung menschenverachtender Politik bei. Antifaschistische Gruppen werden dadurch an allen Ecken und Enden kriminalisiert. Deswegen können wir die Resolution des Freiburger Gemeinderats nicht mit unterzeichnen.

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Razzia bei den Schattenparkern - Großangelegte PR-Kampagne der Stadt Freiburg beschränkt Bürgerrechte

Gendarmerie in Freiburg – Foto Indymedia LinksuntenGendarmerie in Freiburg – Foto Indymedia LinksuntenWir haben mit großer Besorgnis die polizeilichen Maßnahmen auf dem Areal des Wagenkollektivs Schattenparker zur Kenntnis genommen. Am Morgen des 25.09.2011, kurz vor dem Besuch des Herrn Ratzinger auf einem sich in der Nähe befindenden Geländes, haben die Einsatzkräfte eine Allgemeinverfügung der Stadt Freiburg präsentiert. Mit dieser als Legitimierung sind Einsatzkräfte der Polizei auf das Gelände eingedrungen, haben dabei Türen von den Wagen aufgerissen und sogar auch in die Wagen gefilmt.

Monika Stein dazu: „Dieses Verhalten ist aufs Schärfste zu verurteilen. Der Grundsatz der Unverletzlichkeit der Wohnung ist hier auf jeden Fall verletzt worden.“

Die Allgemeinverfügung der Stadt Freiburg bezieht sich auf verschiedenste Gesetze, insbesondere den Schutz kirchlicher Veranstaltungen. Die Vermutung seitens der Stadt ist, dass die BürgerInnen, die hier wohnen, „störgeneigt“ seien und dass eine Besetzung des Geländes durch Sicherheitskräfte notwendig sei.

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Eingeschränkte Kooperation mit der Sonderkommission Vauban - Wohnpolitik ist wichtig für Freiburg

Derzeit wird weiter über die Folgen der Räumung des M1-Geländes im Vauban diskutiert. Beinahe täglich werden neue Berichte bekannt über Ungereimtheiten, sei es seitens der Polizei oder diffuser „linker Gruppierungen“.
Unter diesen Umständen haben wir beschlossen, nur eingeschränkt mit der vom Staatsschutz geleiteten Sonderkommission Vauban zusammenzuarbeiten. „Wir werden ihr Beweise und Aussagen zukommen lassen, die Übergriffe seitens der PolizeibeamtInnen bestätigen, aber für Verhöre nicht zur Verfügung stehen“, so Coinneach McCabe, der bei der Räumung des M1-Geländes vor Ort war.
Er fügt an: „Wir haben stets die Einrichtung einer unabhängigen Instanz zur Untersuchung polizeilicher Einsätze gefordert, wie dies auch von Amnesty International vertreten wird. Dies ist sehr notwendig, da die Polizei in Freiburg derzeit definitiv eine politisch mitwirkende Kraft ist.“

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Namensstreit vor dem Landgericht - Bündnis 90/Die Grünen suchen gerichtliche statt politische Auseinandersetzung

Grüne Alternative gehören zu vielfältiger Politiklandschaft

Die gemeinderätliche Gruppe Grüne Alternative Freiburg wird nun tatsächlich von Bündnis 90/Die Grünen wegen der angeblich widerrechtlichen Verwendung eines Teils ihres Namens verklagt.

Bündnis 90/Die Grünen möchte erreichen, dass ein Gericht es der Grünen Alternative Freiburg unter Androhung von 250.000€ Bußgeld oder Ordnungshaft untersagt, „ das Wort „Grüne“ oder „grün“ einschließlich aller Deklinationsformen und das entsprechende Abkürzungszeichen „G“ [so wörtlich die Klageschrift]“ zu verwenden.

„Es ist für uns nach wie vor unverständlich, warum Bündnis 90/Die Grünen es nötig findet, ein Monopol über den Begriff „grün“, ausgerechnet in Green City, zu beanspruchen. Und dabei sogar mit Freiheitsentzug droht“ wundert sich Monika Stein (Stadträtin und Mitglied des Beirats der JVA Freiburg).

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der grünen process

der grünen process
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Wie viel ist „der Papst“ Besuch wert

Kostenexplosion und Intransparenz

Nächsten Monat wird das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in Freiburg erwartet. Der gegenwärtige Besuch von Herrn Ratzinger hat in Spanien zu großen Ausschreitungen geführt, die an die Szenen Anfang des Monats im Vauban erinnern. In Madrid haben mehr als 100 KlerikerInnen einen Appell unterschrieben, dass der Papst fernbleibe. Einer der Gründe dafür ist die gegenwärtige Finanzlage, in der ein so teurer „Gast“ nicht angemessen sei.

In Freiburg ist die Haushaltslage auch angespannt, die ursprüngliche „Einschätzung“ der Stadt Freiburg für Kosten von 300.000 € für den städtischen Haushalt scheint jetzt unangemessen zu sein. „Wir unterstellen, dass diese Zahl bewusst niedrig gehalten wurde, im vollen Wissen, dass sie nicht eingehalten werden würde.“ bemängelt Monika Stein. In dieser Kostenschätzung waren z.B Personalkosten nicht vorhanden.

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Behauptung von „massiver Gewalt“ aus der Luft gegriffen

Rolle der Polizei zweifelhaft - Politische Lösung statt Hetze
Am Mittwochmorgen erlebte Freiburg einen riesigen Polizeieinsatz zur Räumung des besetzten Wagenplatzes auf dem M1 Gelände. Nun wird massiv versucht die Geschehnisse im Vorfeld der Räumung dafür zu nutzen, Stimmung gegen die ehemaligen BewohnerInnen zu machen. Die  Geschehnisse in der Nacht vor der Räumung werden dabei krass übertrieben geschildert, zum Teil sogar verfälscht dargestellt.

Die Vauban sei „von einer Welle der Gewalt überrollt“ worden – so die Polizei. Mehrere Menschen seien durch „massive Gewalt“ der links-autonomen Szene verletzt worden, unter anderen sollen Feuerwehrleute mit Molotowcocktails beworfen seien. 

Nur einen Tag nach der Räumung steht fest: Kein Molotowcocktail wurde geworfen und auch sonst herrscht viel Unklarheit: „Wir begrüßen eine Aufklärung der noch offenen Fragen, diese muss nüchtern angegangen werden und darf nicht zur Diskreditierung von Menschen missbraucht werden“ betont Monika Stein.

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PolizistInnen ohne Grenzen

Versammlungsbehörde handelt rechtswidrig


Beschlagnahme von Instrumenten während des Deutsch-Französischen Gipfels: Foto : casse toi alors pauvre con. ccBeschlagnahme von Instrumenten während des Deutsch-Französischen Gipfels: Foto : casse toi alors pauvre con. ccDas Amt für Öffentliche Ordnung hat beim Deutsch-Französischen Gipfel auf eklatante Weise rechtswidrig gehandelt, das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen Alternative Freiburg hervor. Angeblich wären „Auflagen […] im üblichen Rahmen erteilt“ worden. Monika Stein meint dazu: „Offenkundig hat das Amt für Öffentliche Ordnung nicht verstanden, dass Auflagen nur in begründeten Einzellfällen erlassen werden dürfen. So disqualifiziert sich dieses Amt als zuständige Versammlungsbehörde.“

Laut Gesetzeslage sollten Versammlungen grundsätzlich auflagenfrei sein.


Durch die Anfrage wurde des Weiteren die Situation der politischen Sambagruppe Sam¡Basta! thematisiert. Nach Angaben der Verwaltung habe es sich bei der Aktion um eine Versammlung gehandelt. Eine Auflösung dieser Versammlung ist, bevor es zu einer Einkesslung kam, nicht erfolgt. „Nicht nur der vorgeschobene Beschlagnahmungsgrund, Körperverletzung durch Musik, sondern auch, dass eine anerkannte Versammlung eingekesselt wurde, ist skandalös,“ so Coinneach McCabe.

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Finanzierung der Kulturszene

Wallgraben : Streichung des Zuschusses

Es ist die Standardvorgehensweise im städtischen Haushalt, ein ritualisiertes Verhalten, das alle 2 Jahre vorkommt. Zuschussanträge werden an die städtische Verwaltung gestellt, die Verwaltung erarbeitet einen Vorschlag und dann fällt der Gemeinderat ein Urteil.
Häufig werden Anträge als eine Bitte bzw. Forderung für private Projekte betrachtet, statt diese als das zu betrachten, was sie sind: Die Finanzierung eines Auftrags im Interesse der Öffentlichkeit. Das ist besonders im Kulturbereich der Fall, der häufig als Luxus und guter Ort zum Sparen betrachtet wird. „Es gilt hier, dass Einrichtung zwar langsam erdrosselt werden dürfen und man einfach zuschaut, während die Lichter ausgehen, aber Schließung! – das ist barbarisches Banausentum – eine handwerkliche Grobheit“, sagt Coinneach McCabe.

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Bündnis 90/Die Grünen erhebt Klage gegen die Grüne Alternative Freiburg wegen ihres Namens

 

Seit es eine Grüne Alternative in Freiburg gibt, droht die etablierte Partei Bündnis90/Die Grünen wegen der Verwendung des Begriffes „Grün“ im Namen mit einer Klage.„Hier wird ein Monopol auf einen politischen Begriff beansprucht. Es soll neben ihnen keine anderen Grünen geben.“ sagt Coinneach McCabe.

Es soll nichts anderes grünes geben neben ihnen.Es soll nichts anderes grünes geben neben ihnen.
In einem Schreiben von Jochen Hefer (Rechtsanwalt und Vorstandmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Freiburg) an die beiden StadträtInnen der Grünen Alternative Freiburg wird die Klageerhebung nach dem 20.03.2011 angekündigt. Den StadträtInnen wird nur noch die Möglichkeit eröffnet, durch eine Unterwerfungserklärung den Kreis der Verklagten zu beschränken, um die - so wörtlich – "Kosten dieser gerichtlichen Auseinandersetzung überschaubar zu halten.“


Nach eigenen Angaben gab es bis jetzt keine Klage wegen der verschiedenen Wahlen der vergangenen Jahre (Kommunal- und Europawahl, Bundestagswahl, Oberbürgermeisterwahl). Der jetzige Brief soll die Vorbereitung schaffen, dass rasch nach der Landtagswahl vom 27.3.2011 die Klage eingereicht werden kann. „Selbstverständlich wollen sie es nicht kurz vor einer Wahl machen, solch eine Klage ist einfach peinlich.“ betont Monika Stein

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Streit um den Fall Kretschmer - VAG

Mangelnde Informationen aus den Aufsichtsräten

Mobbing wird nicht erst genommen

Allgemein mehr Transparenz nötig


In letzter Zeit hat der Streit um den Fall Kretschmer für sehr viel Wirbel gesorgt. Bis jetzt hat sich der Gemeinderat mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt, weil nur der VAG-Aufsichtsrat bei diesem Thema Entscheidungen getroffen hat. Daran wird wieder die mangelnde
Kontrollmöglichkeit der Öffentlichkeit in Sachen Eigenbetriebe deutlich. Die im Aufsichtsrat Sitzenden haben, nach Auffassung der Verwaltung, persönliche Mandate (link pdf) und haben das Amt nicht als GemeinderätInnen.

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„Konzern“ Stadt Freiburg. Sofortiger Ausstieg aus der Kernenergie gefordert

 

Sofortiger Ausstieg aus der Atomkraft


Grün/Schwarz/Rot/Gelb AtomlobbyGrün/Schwarz/Rot/Gelb AtomlobbyNach dem Erdbeben, Tsunami und nuklearem Ausnahmezustand, der große Teile von Japan getroffen hat, sind natürlich unsere Gedanken bei den Menschen, die von diesen Katastrophen betroffen sind.


Die Ereignisse in Japan haben in vielen Ländern die Diskussion über die Sicherheit der Atomkraftenergie bzw. der Atomkraftwerke wieder in den Fokus gerückt. Die Situation in mehreren japanischen AKW zeigen deutlich, dass diese Energieform nie sicher sein kann und das Risiko, das in dieser Form der Energiegewinnung steckt, zu hoch ist.

In dieser Debatte wird sich ausschließlich auf die Folgen eines GAU bezogen, was angesichts der Ereignisse in Japan auch nachvollziehbar ist. „Es ist aber wichtig, daran zu erinnern, dass die „normale“ Nutzung dieser Technologie täglich sowohl Menschen wie auch Umwelt vergiftet, vom Bergbau bis hin zur Entsorgung des Atommülls“, betont Coinneach McCabe

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Doch Atomstrombezug beim "Konzern" Stadt

Doch Atomstrombezug beim "Konzern" Stadt

Badenova: Atomstromanteil an nicht-private Kunden beträgt mehr als das doppelte des von Badenova bezogenen Strom-Mixes

Ein konsequenter Ausstieg aus der Kernkraft gefordert


Letzten Oktober war die Atomenergie Thema im Gemeinderat. Damals hatte der Gemeinderat beschlossen, „einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomindustrie“ zu schaffen. Daraufhin hat die Grüne Alternative Freiburg beantragt, diesen Beschluss konsequent umzusetzen, und dass die Stadt Freiburg in allen ihren Handlungsbereichen atomstromfrei sein soll. Dieser Antrag wurde von der großen Mehrheit abgelehnt. Damals behauptete Oberbürgermeister Salomon, dass dies schon so sei, dass also in keinem Bereich mehr Atomstrom bezogen wird. Nun hat sich in der Antwort auf die gestellte Anfrage bezüglich der Atomstromfreiheit das „alle“ Bereiche in ein „nahezu alle“ Bereiche verändert.

Dass die große Mehrheit der städtischen Handlungsbereiche der Stadt als atomstromfrei gilt, kann aber nicht beruhigend sein. In der beantworteten Anfrage kam noch eine Statistik (Statistik von 2009) zum Vorschein: Beim Gesamtmix, der von Badenova bezogen wurde, lag der Anteil der Kernenergie bei 8,6%, aber von dem Mix, der an nicht-private Kunden verkauft wurde, sprang der Kernenergieanteil auf 18,0%.
„Hier ist ein klarer Rechentrick im Spiel: Die atomstromfreien Tarife werden geschaffen, indem ein größerer Anteil an Atomstrom in andere Tarife gespeist wird. Dadurch erscheinen diese sogenannten atomstromfreien Tarife als Schönfärberei.“, bemängelt Monika Stein.

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Pressemitteilung zur Räumung des ehemaligen Jugendzentrums Z

Stadtverwaltung sollte deeskalierende Wege beschreiten

Unnötige Brutaltät und Härte der Polizei

Andere Lösungen sind notwendig und möglich

Dass das ehemalige Z seit langem leer steht, ist vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Freiburg ein andauernder Dorn im Auge. Dies gerade auch, weil unkommerzielle Freiräume knapp sind. Diese Situation ist nicht erst seit dem Besuch einer Gruppe bei der Gemeinderatssitzung am 14.12.2010 bekannt.

Dass die Spannungen zur Zeit unüberwindbar sind, liegt nicht nur an der zeitlichen Verzögerung seitens der Stadt, sondern auch zu großen Teilen an einer Verwaltungslogik, die dringend an die Realität angepasst werden muss.
Es ist deswegen sehr bedauerlich, dass die Stadt Freiburg keine Vorgehensweise dafür hat, falls es, wie gestern, zu einer wiederholten Besetzung kommt. Die Stadtverwaltung stellte reflexartig Strafantrag, was zwangsläufig zur Räumung und der Möglichkeit zur Feststellung der Personalien führte.

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Pressemitteilung zum Urteil des VGH Mannheim vom 14.12.2010

Gängige Polizeipraxis als rechtswidrig verurteilt

Stadträtin Monika Stein in zweiter Instanz erfolgreich

Am 14.12.2010 wurde in zweiter Instanz vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim die Klage von Monika Stein gegen das Land Baden-Württemberg verhandelt. Das oberste Gericht Baden-Württembergs stellte fest, dass die Polizei rechtswidrig handelte, als sie sie in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai 2008 vorgeblich zur Personalienfeststellung auf das Polizeirevier mitnahm. Der Verwaltungsgerichtshof verwies darauf, dass Freiheitsentziehungen zur Personalienfeststellung nur im Ausnahmefall erlaubt seien, nur wenn die Mitnahme zum Revier „unerlässlich“ wäre. Auf keinen Fall reiche eine vage Gefahr der Störung der Maßnahme aus oder dass es „praktischer“ sei. Das Verwaltungsgericht Freiburg hatte schon in erster Instanz geurteilt, dass Monika Stein rechtswidrig von der Polizei durchsucht und erkennungsdienstlich behandelt worden war.

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