Bau

Huch, wir haben Politik gemacht?

Dass Wohnen in Freiburg teuer ist, ist keine Neuigkeit. Am Wochenende wurde für eine menschenfreundliche Mietpolitik, für eine sozial-gerechte und ökologische Perspektive demonstriert. Die Notwendigkeit ist nun sogar jeder Fraktion im Gemeinderat bewusst und so begrüßen wir einen interfraktionellen Antrag zum Thema "Kommunales Handlungsprogramm für mehr Wohnungsbau und sozial gemischte Stadtteile in Freiburg".

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Kann Green City barrierefrei?

Ein integratives und barrierefreies Hotel in Freiburg zu bauen, ist eine gute Idee. Dieses auf dem M1-Gelände errichten zu wollen hatte allerdings den Hintergrund, dass es ein nicht ablehnbares Bauprojekt ist, so dass auf einem absolut umstrittenen Gelände gebaut werden kann. Da die Nutzung des Grundstückes stark kontrovers war und keine Einigung in Bezug auf Bau und Nutzung erzielt werden konnte, wird jetzt aus dem Sozialen eine Berechtigung für die Bebauung gezogen. Das ist traurig, denn integrative Betriebe sollten entstehen, weil die Idee überzeugend und begrüßenswert ist.

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Rosige Zeiten für Investoren

Die Entwicklung des Brielmann-Geländes zieht sich bereits Jahrzehnte hin. Nun hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung grünes Licht für das Mammutprojekt gegeben, aller geäußerter Kritik und Einwänden von BürgerInnen und Behörden zum Trotz. Die Kritik der BürgerInnen wurde zwar aufgenommen – doch die Stellungnahmen fanden kein Gehör. Ebenso wurde mit der Kritik der IHK Südlicher Oberrhein und des Regierungspräsidiums Freiburg umgegangen, die hier einen Widerspruch zum Freiburger Märkte- und Zentrenkonzept sehen.

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Vorfinanzierung des Stadttunnels rechtswidrig

Geld hätte für die Kommune sinnvoller eingesetzt werden können

Der Bau des Standtunnels ist kein Zeichen nachhaltiger Verkehrspolitik

Um die rechtlichen Bedenken zur Vorfinanzierung des umstrittenen Stadttunnelprojektes zu klären, hat die Grüne Alternative Freiburg ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieser Stellungnahme ist, dass die Vorfinanzierung gegen geltendes Recht verstößt, weil sie mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren ist.

Das Gutachten hat ergeben, dass Bundesstraßen, wie die B31 in der vollen Verantwortung vom Bund liegen, und dass die volle Finanzierungsverantwortung beim Bund liegt. Dass Kommunen Kosten übernehmen, und sei es auch nur angeblich vorübergehend, ist nicht vereinbar mit dem geltenden Recht.

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schützenallee-stadttunnel

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Bugi50 und freunde

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Türklinken zur Amoksicherung an Schulen

Anfrage


Türklinken zur Amoksicherung an Schulen


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

aus der Badischen Zeitung vom 24. Januar 2011 haben wir erfahren, dass die Stadt Freiburg statt der geplanten Türknäufe nun Türklinken an weiterführenden Schulen einbauen lassen will. Diese Türklinken sollen von innen verriegelt werden können, um im Falle eines Amoklaufes die Menschen innerhalb des Klassenzimmers zu schützen.

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Ökologisch muss sozial sein

40 % weniger CO2 ist das Ziel des Klimaschutz-Konzeptes. In dieses Konzept gehören nicht nur Sanierungsmaßnahmen und eine Verbesserung der Infrastruktur, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit.

Zurecht wird aber hinterfragt, wie gelungen die gegenwärtige PR-Kampagne Co2libri ist. Um überhaupt in die Nähe des 40%-Einsparungs-Ziels zu kommen, benötigt dieses Klimaschutz-Konzept nicht nur eine breite Akzeptanz in der Stadt, sondern auch die aktive Unterstützung in der Bevölkerung. Für die benötigte Unterstützung, und damit Beteiligung, wird allerdings mehr nötig sein, als eine PR-Kampagne.

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Pressemitteilung : Türknaufe statt Klinken

Kein gemeinderätlicher Beschluss vorhanden

Gleichgewicht zwischen entspanntem Schulumfeld und Sicherheit muss gewahrt

sein

Gesamtkonzept für Sicherheit an Schulen muss erarbeitet werden


Wie diese Woche in der Lokalpresse berichtet wurde, gibt es Pläne, in allen Freiburger Schulen Türklinken durch Knaufe zu ersetzen. Den Anlass dafür geben der Stadtverwaltung gezogene Lehren  aus Amokläufen in Schulen.
Zum jetzigen Zeitpunkt war diese Planung weder ein Thema in den gemeinderätlichen Fachausschüssen noch existiert ein gemeinderätlicher Beschluss dazu. Die Entscheidung wurde in verwaltungsinternen Kreisen getroffen, die finanzellen Mittel stammen aus dem Sanierungstopf, den der Gemeinderat für Schulen beschlossen hat, und nicht spezifisch für dieses Projekt.

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Mangelverwaltung

 

In der letzten Gemeinderatssitzung war der riesige Mangel an Räumen in den beruflichen Schulen Thema. In Freiburg fehlen den beruflichen Schulen zur Zeit 57 Räume, wenn man den Mindestbedarf zugrunde legt. Damit sind die Voraussetzungen für gelingendes Lernen und Arbeiten an den Schulen mangelhaft. Die Stadtverwaltung hat nun einen Plan aufgelegt, der bis in 10 Jahren diese Mängel beseitigen soll. Wenn der Gemeinderat sich bei den Haushaltsverabschiedungen an diesen Plan hält, hat die letzte auf dem Plan stehende Schule erst in 10 Jahren genügend Räume, um Unterricht unter ausreichenden Bedingungen durchzuführen.

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Platz der Alten Synagoge

 

Der Grundsatzbeschluss für den Platz der Alten Synagoge wurde bereits getroffen. Es ist nicht nur noch ein millionenschweres Großprojekt, für das Geld ausgeben wird, während andere Bereiche dieses nötiger haben. Der Platz der Alten Synagoge ist von zentraler Bedeutung und wie dieser Ort gestaltet wird, bestimmt einen Großteil von Freiburgs Charakter.

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Millionen werden für das Prestige vergraben

Letztes Jahr vor der Gemeinderatswahl war er ein großes Thema: Der Stadttunnel. Viele PolitikerInnen versprachen viel. Wir könnten das als Beispiel für übliche Wahlversprechen verbuchen, aber an diesem Plan hängt eine Rechnung: Rund 5 Millionen Euro hat dieser Spaß, also die Planung, die nicht umgesetzt werden wird, die Stadtkasse gekostet.

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Rede zur Dezernatsverteilung

Herr OB,

 

meine Damen und Herren,

 

wenn ein zusätzliches Dezernat geschaffen wird, müssen die bisherigen Dezernate Inhalte abgeben.

So weit, so allgemeingültig.

 

 

Was uns an dieser uns heute vorliegenden Entscheidungsgrundlage stört, ist, dass die Dezernatsumgestaltung nur aufgrund eines Parteienproporzes geschehen soll, nicht aufgrund sachlicher und fachlicher Enstcheidungen.

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Pressemitteilung

 

Neuordnung der Dezernatszuschnitte muss fachlich fundiert vorgenommen werden

 

Inhalte treten in den Hintergrund

 

Regierungsbank sollte politische Verhältnisse im Gemeinderat widerspiegeln

 

 

Zu Beginn des Jahres 2011 soll die Stadt Freiburg ein neues Baudezernat bekommen. In der nächsten Gemeinderatssitzung soll die Aufgabenverteilung innerhalb der Dezernate und die Zuständigkeit des neuen Dezernats beschlossen werden.

 

Diese neue Verteilung ermöglicht den drei größten Fraktionen ein machtpolitisches Geschacher, bei dem leider die Inhalte zur Nebensache degradiert werden. Am widersinnigsten ist die Zuteilung des Vermessungsamtes zum Dezernat des Finanzbürgermeisters, statt es dem neu zu schaffenden Baudezernat zuzuordnen. Inhaltlich lässt sich diese Zuordnung nicht begründen, die Begründung lautet aber, es sei eine Kompensation für die Abtretung des Garten- und Tiefbauamtes.

Coinneach McCabe betont: „Das Vermessungsamt ist ein Kernbestandteil eines seriösen Baudezernats. Ebenso gehört für Fachleute das Liegenschaftsamt in ein Baudezernat. Wenn Herr Neideck sein Schäufelchen abgeben musste, dann sollte er ein fachlich sinnvolles Förmchen als Entschädigung erhalten, um seine persönliche Empfindlichkeit zu besänftigen!“

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