Grün war die Hoffnung...

Die Grüne Alternative Freiburg wird weiterhin vom Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen in einem Namensstreit verklagt. Um es genauer zu sagen: die beiden StadträtInnen der Grünen Alternative Freiburg werden von der Partei der größten gemeinderätlichen Fraktion, des Oberbürgermeisters und des Ministerpräsidenten wegen der Verwendung des Wortes „grün“ und des Buchstaben „G“ in ihrem Namen im Freiburger Gemeinderat verklagt. 

Angesichts dessen, dass es in der Freiburger Politik immer mehr als genug zu tun gibt, zum Beispiel  bei der Wohnungspolitik, Bildung oder Ökologie, stellt sich die Frage, warum so viel Aufwand betrieben wird, um solchen Druck auf zwei StadträtInnen auszuüben. Bei den aufgelisteten Themen stehen wir in entscheidenden Fragen sehr weit entfernt von Bündnis 90/die Grünen, so dass eine Verwechslungsgefahr sicher nicht besteht.


Wir empfinden es nach wie vor als eine Schande, dass die politische Auseinandersetzung nicht gesucht wird und fordern unsere gemeinderätlichen KollegInnen auf, sich davon zu distanzieren, wie schon der Oberbürgermeister getan hat.

Termin: Mittwoch, 11. Dezember 2013, 11 Uhr im Oberlandesgericht Karlsruhe, Außenstelle Freiburg, Salzstr. 28, 79098 Freiburg.