Freier Flug für „Green City“

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Langsam aber gründlich entlarvt sich die „Green City“-Kampagne: Werbekampagne anstatt  nachhaltiger ökologischer Stadtentwicklung.

Die „Green City“-Etikette wird häufig verwendet und widerspricht der Realpolitik, die wir in dieser Stadt tatsächlich erleben. Der Versuch, eine Autobahn durch die Stadtmitte zu bauen oder der Transport von Naturstein von der anderen Seite der Welt, um Prestigeobjekte zu bauen sind nur zwei Beispiele.
Aber diese Wirklichkeit darf die Werbekampagne nicht stören. Jetzt haben wir noch ein „Green City Hotel“ und noch als neuesten Coup den „Green Industry Park“. Eine der Beteiligten an diesem Industriegebiet ist die badenova. Häufig hochgehalten als ökologisches Vorzeigeprojekt, handelt badenova nicht nur direkt mit Atomstrom, sondern unterstützt auch Projekte von AKW-Betreibern. Als ob das nicht genug wäre, verlängert badenova ihre Werbekampagne für ihr Ökostrom12-Produkt, die Neukunden-Freiflug-Aktion: Ökostrom bestellen und einen „CO²-neutralgestellten“ Fluggutschein erhalten!


Eine Entwicklung, die zu einer „Green City“-Werbekampagne passt, aber leider nicht zu einer nachhaltigen ökologischen Stadtentwicklung.